im nahen Osten

wie die Eule zuoberst auf der Laterne sitzt, deren Licht spärlich eine kleine Strasse und die wenigen Häuser und Ställe erhellt: die Wüstennacht hat uns in ihre Stille aufgenommen, wir sitzen und warten. plötzlich stürzt sich die Eule von ihrem Hochsitz und im selben Augenblick schreckt eine Katze aus der Dunkelheit über den Sandweg. dicht hinter ihr die Eule mit ausgefahrenen Krallen, als wäre sie ihr Schatten. zwischen Bestürzung und Bewunderung folgen wir dem Schauspiel.
 

die Alten sitzen klein und mager wie Vögel auf der Strasse, die Frauen in grosse Tücher gehüllt, neben den Männern die improvisierten Gehstöcke liegend. ihre Gesichter sind runzlig wie die Schale von Walnüssen und in ihren Mündern sind kaum Zähne übrig. eine einzige grosse Schönheit. sie grüssen zurück und schauen uns nach - sich dies und jenes fragend.

Agenda

Aktuell keine Veranstaltungen.